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	<title>Laurence ThioLaurence Thio | Laurence Thio</title>
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		<title>&#8220;Energiepolitik kann Friedenspolitik sein&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 14:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Iran setzt nicht nur auf Atomkraft, sondern auch auf  Ökostrom.  Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist eine große Chance für die Friedenspolitik, sagt Forscherin Heike Walk im Interview. Frau Walk, Iran ist für sein umstrittenes Atomprogramm und als klassisches Öl-Förderland bekannt. Sie haben den iranischen Energiesektor erforscht. Ihr Ergebnis: Iran baut seine erneuerbaren Energien massiv aus. Will das Land zur grünen Kraft in der Region werden? Heike Walk: Dass Iran auf kurze Sicht zu einer grünen Kraft wird, ist der Hoffnung zu viel. In unserer Studie für das Bundesumweltministerium haben wir allerdings festgestellt, dass Iran große Anstrengungen unternimmt, seinen Energiesektor zu diversifizieren. Einerseits mithilfe der Atomkraft, über die sehr häufig berichtet wird. Andererseits werden aber auch die erneuerbaren Energien ausgebaut. Dieser Weg wird in der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen. Was ist der Grund für die Neuorientierung? Walk: Die Bevölkerung in Iran wächst stark und die fossilen Energieträger werden ineffizient eingesetzt. Deshalb steigt der Energiebedarf. Ihn allein mit eigenem Öl zu decken, kommt nicht infrage. Iran ist auf die Devisen aus dem Ölexport angewiesen. Deshalb versucht die Regierung, für den inländischen Energiebedarf neue Ideen zu entwickeln. In welchem Umfang wird bereits Ökostrom erzeugt? Walk: Der Anteil ist noch sehr gering [...]]]></description>
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		<title>Der iPhonist</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 15:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Klicken, schütteln, wischen: Matthias Krebs macht Handy-Musik und versucht mit seinem DigiEnsemble die Grenze zwischen Technik und Instrument auszuloten. Eine Audioslideshow. Text/Ton: Laurence Thio Fotos: Cora-Mae-Gregorschweski &#160; Er will den Crazy Frog nicht überholen. Matthias Krebs schert sich auch nicht um Muffel, den animierten Hasen oder den besoffenen Elch. Allesamt Klingelton-Figuren, die vor wenigen Jahren die Charts mit schrillen Klingelton-Melodien eroberten und vor allem eines taten: Handymusik massentauglich machen. Nein, Matthias Krebs, Musikdozent und Diplom-Opernsänger will nichts mit ihnen zu tun haben. Wenn er über das gläserne Display seines iPads streicht, hört man ein Cello oder Klavierakkorde, die klingen als kämen sie aus einem echten Instrument. Krebs geht es um die Grauzone zwischen Technik und Instrument, aber vor allem eben um Musik. Krebs steht inmitten eines Stuhlkreises, um ihn herum sieben Musiker, sie alle halten ihr Mobiltelefon umklammert und wippen und schunkeln als würde der Wind sie hin und her wehen. Das ist das DigiEnsemble. Krebs hat die Gruppe vor einem Jahr gegründet, sie besteht aus Berufsmusikern, die sich regelmäßig treffen, um auf Smartphones und Tablet-PCs zu musizieren. Sie spielen Stücke im klassischen Stil, Rock, Klezmer, Soul &#8211; eigentlich alles. Sie proben ein letztes Mal vor ihrem bislang wichtigsten Auftritt. [...]]]></description>
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		<title>Sonntagsstücke</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 18:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Links zur lesenswerten Texten aus Zeitungen, Magazinen und Blogs vom 24.07.2011 1. Brauchen wir ein europäisches Google? Faz-Herausgeber Frank Schirrmacher macht sich Sorgen, dass der Tag kommt, an dem wir unser Gedächtnis, unser ganzes Leben auf die Speicher von Google ausgelagert haben. Aber wird Google so nicht zu machtvoll, beherrscht Google dann nicht alle Deutungshoheit? Ein Plädoyer für eine europäische Suchmaschine. In der Welt hat Frank Schmiechen eine Erwiderung geschrieben. &#160; 2. Wem Google + Konkurrenz macht Sascha Lobo hat ein paar interessante Überlegungen zu Google+ angestellt: Macht das neue soziale Netzwerk von Google wirklich Facebook Konkurrenz? Lobo findet, es ist eher eine Konkurrenz für Online-Medien: “Google+ kann als sozialer Frontalangriff auf die Sortierfunktion professioneller Redaktionen verstanden werden” &#160; 3.  Terorrexperten im Fernsehen Stefan Niggemeier hat sich heute in der FAS die Terrorspekulanten experten und ihre Reaktion auf die Anschläge in Oslo angeschaut. &#160; 4. Without Fear or Favour Die BBC hat eine Dokumentation über den chinesischen Künstler Ai Weiwei gedreht. Sie lohnt sich. Sehr.]]></description>
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		<title>Sonntagsstücke</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 11:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Links zur lesenswerten Texten aus Zeitungen, Magazinen und Blogs vom 17.07.2011 1. Bizarrer Boulevard einesTages erinnert an das amerikanische Revolverblatt Weekly World News, dass sich auf hanebüchene Stories spezialisiert hat. Egal ob wahr oder fikitv. Ab Januar 2010 soll ein Ableger der Kult-Boulevardzeitung unter dem Namen “Echt” in Deutschland erscheinen. 2. Das Google-Institut Frank Rieger vom Chaos Computerclub schaut sich in der FAZ das neue Google-Institut genauer an. Für Rieger steht bereits fest: Die Gründung des Instituts ist eine schallende Ohrfeige für die deutsche Forschungspolitik. 3. Wahlreklame im Test Schon seit einem Jahr freue ich mich auf den nächsten Wahlkampf in Berlin. In der taz schaut sich das Marketingteam der taz Wahlplakate und Slogans der Parteien an. 4. Die Zukunft der Nachrichten The Economist hat eine spannende Serie gestartet: Es geht um die Zukunft der Nachrichten. Kaum ein Bereich im Journalismus hat sich in den letzten Jahren so rasant verändert. Social Media, Youtube-Videos und Microblogging fehlen heute auf keinem großen Nachrichtenportal mehr. The Economist fasst die Entwicklung hier kurz zusammen und sammelt nun Ideen, wie die Zukunft der Nachrichten aussehen könnte. Dran bleiben! 5. Liao Yiwu: Ich bin das Tonbandgerät meiner Epoche Der chinesische Autor und Dissident Liao Yiwu ist [...]]]></description>
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		<title>Sonntagsstücke</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 16:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Links zur lesenswerten Texten aus Zeitungen, Magazinen und Blogs vom 10.07.2011 1. Ein Sommer im indischen Call-Center Ich mag ausgefallene Selbstversuche: Andrew Marantz ist für Mother Jones nach Indien gereist und hat an einer Schulung im Call-Center teilgenommen. Er wollte mehr über jene Menschen erfahren, die für viele amerikanische, britische und australische Unternehmen telefonisch die Kunden betreuen. Zur Schulung gehört auch ein Kulturtraining &#8211; großartig: &#8220;Just stating facts, guys,&#8221; Lekha began, as we scribbled notes, &#8220;Australia is known as the dumbest continent. Literally, college was unknown there until recently. So speak slowly.&#8221; Next to me, a young man in a turban wrote No college in his notebook. [...] &#8220;Australians drink constantly,&#8221; Lekha continued. &#8220;If you call on a Friday night, they&#8217;ll be smashed &#8211; every time. [...] &#8220;What kind of people are there in Australia?&#8221; a trainee asked. &#8220;What are their traits?&#8221; &#8220;Well, for one thing,&#8221; Lekha said, &#8220;let&#8217;s admit: They are quite racist. They do not like Indians. Their preferred term for us is &#8211; please don&#8217;t mind, ladies—&#8217;brown bastards.&#8217; So if you hear that kind of language, you can just hang up the call.&#8221; 2. Liao Yiwu im Berliner Exil Der chinesische Autor Liao Yiwu hat sich [...]]]></description>
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		<title>Standleitung: Der Feuilletonist</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 09:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreativ und depressiv? Eine Discounthotline verspricht Hilfe. Sie führt direkt in ein indisches Callcenter. Dort sitzt Rajiv Ratra und hört zu. Dieses Mal: Der nichtsnutzige Kultur-Redakteur. Text: Laurence Thio, Martin Fischer Foto: Karl Schönswetter (CC-Lizenz) - Guten Tag, Von Eschenbach hier. Ich grüsse Sie! Ich will Ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Eins vorweg: Gibt es Journalistenrabatt für Ihre Hotline? - Bei uns gibt es keinen Rabatt, antwortet Rajiv. Wenn wir allen Journalisten, die hier anrufen, Rabatt geben würden, könnten wir dicht machen. Ruinös! - Hahaha, Sie sind gut. Lange haben wir auch gar nicht Zeit. Mein Text muss in 60 Minuten fertig sein. Mein Redakteur sitzt mir bereits im Nacken. Ich bin Jakob von Eschenbach. Ich schreibe für das wichtigste Feuilleton des Landes. Sie kennen sicher den Text, für den ich berühmt geworden bin. Ein Standardwerk! Rajiv googlet Jakob von Eschenbach und findet hauptsächlich Verweise auf seinen ersten Text &#8220;Die Khartasis der Intellektuellen&#8221;. Der Text wurde als &#8220;feuilletonistisches Vergissmeinnicht&#8221; bejubelt und von Eschenbach selbst in einem Bericht über die Auszeichnung zum Journalisten des Jahres als &#8220;erster kulturjournalistischer Heilsbringer des Jahrtausends&#8221; gefeiert. Von Eschenbach fabuliert indes von seinem Standardwerk, die Preise, die er dafür erhalten hat, und die Persönlichkeiten, die noch [...]]]></description>
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		<title>Sonntagsstücke</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 09:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonntagsstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Links zur lesenswerten Texten aus Zeitungen, Magazinen und Blogs vom 3.7.2011 Heute nur fünf schnelle Leseempfehlungen. Ich habe das Wochenende auf dem Jahrestreffen des Netzwerk Recherche verbracht und reise gleich von Hamburg zurück nach Berlin. 1. Atomkonzerne erhalten verschlossene Auster Das Netzwerk Recherche hat in diesem Jahr seinen Negativpreis die “verschlossene Auster” an die Atomkonzerne E.on, EnBW, Vattenfall und RWE vergeben. In der Laudatio begründet Heribert Prantl, der Politikchef der Süddeutschen Zeitung, warum die Konzerne diesen Preis verdient haben: “Wofür werden die Atomkonzerne also ausgezeichnet? Sie werden ausgezeichnet für gefährlich einseitige, marktmächtige Information, sie werden ausgezeichnet für die Verharmlosung von Gefahren, für exzessiven Lobbyismus.” Das Netzwerk Recherche feiert in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag &#8211; doch der wurde am Wochenende überschattet: Thomas Leif der Vorsitzende des Netzwerks wurde zum Rücktritt gedrängt. Der Verein könnte zu Unrecht Gelder von der Bundeszentrale für politische Bildung erhalten und nicht richtig abgerechnet haben. 2. Spione in Rente Da sitzen sie in Blümchenbluse und mit Dauerwelle, dass sie während des zweiten Weltkriegs Agenten waren, kann man sich nur schwer vorstellen. Die Washington Post hat zwei Spione in Rente getroffen. 3 Krisen-PR vom WWF In der letzten Woche habe ich eine WDR-Dokumentation über die wirtschaftlichen Verstrickungen [...]]]></description>
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		<title>Sonntagsstücke</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 11:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonntagsstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Links zur lesenswerten Texten aus Zeitungen, Magazinen und Blogs vom 26.06.2011 Was war das für eine Woche? Unglaublich starke Geschichten sind erschienen. Deshalb gibt es viel mehr Sonntagsstücke als gewöhnlich &#8211; und sie kommen früher, damit genug Zeit bleibt sie an einem Tag zu lesen. 1. Journalist lebt über 20 Jahre illegal in den USA Jose Antonio Vargas hat den Pulitzerpreis gewonnen, arbeitete für die Washington Post und lebt seit 20 Jahren in Angst. Denn er lebt illegal in den USA. Das hat er in dieser Woche im New York Times Magazine gestanden. In seinem Text schildert er seinen bislang erfolglosen Kampf US-Bürger zu werden. Doch er hat es satt sich weiter zu verstecken, Dokumente zu fälschen und Arbeitgeber und Freude weiter zu belügen.  Etwa elf Millionen Menschen leben wir Vargas illegal in den USA.  Für mich eines der besten Stücke in den vergangenen Monaten. &#160; 2. Was der WWF uns verschweigt Der WDR schlüsselt die fragwürdigen Verstrickungen der Umweltorganisation WWF zu Industrieunternehmen auf. Der WWF gibt dabei keine besonders gute Figur ab.  Die Reportage stellt die Frage, ob der WWF seine Spender bewusst täuscht. Hier ein Text aus der SZ dazu und hier die Reportage. &#160; 3. Die Anekdoten [...]]]></description>
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		<title>App statt Blockflöte</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Instrumente Lernen mal anders: In einem Pilotprojekt musizieren Schüler im Unterricht auf Handys. Jugendliche ohne musikalische Vorbildung profitieren besonders. Der Beat setzt ein und Max aus der 8a schiebt, wischt und klickt. In seinen Händen hält er kein Instrument, sondern ein Smartphone. Er wiederholt die Akkordfolge, dann fährt seine Mitschülerin Lena mit ihrem Finger über das gläserne Display ihres iPads – darauf quäkt ein animierter Roboter im Jackett, als würde ihm jemand wehtun. Handys im Unterricht sind an der Bertha-von-Suttner-Oberschule in Berlin sonst streng verboten. Doch in einem Pilotprojekt der Universität Potsdam soll getestet werden, ob und wie sich neue Technologien im Musikunterricht integrieren lassen. &#8220;Ihr nehmt an einem Experiment teil, das in Deutschland bisher einzigartig ist&#8221;, sagt Matthias Krebs zu Beginn der Stunde. Der Dozent für Musik- und Medienpädagogik hat das Projekt &#8220;Mobile Endgeräte im Musikunterricht&#8221; gemeinsam mit Pädagogikstudenten der Uni Potsdam entwickelt. Nach der Testphase will er mit den angehenden Lehrern Konzepte entwickeln, wie sich Smartphones und Tablet-PCs sinnvoll im Unterricht einsetzen lassen. Krebs ist ein Pionier auf dem Gebiet der Handy-Musik. Der ausgebildete Opernsänger probiert seit mehr als einem Jahr Musik-Apps für die Geräte aus. Mit anderen Berufsmusikern hat er ein Ensemble gegründet, in dem ausschließlich auf [...]]]></description>
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		<title>Sonntagsstücke</title>
		<link>http://www.laurencethio.de/2011/06/sonntagsstucke-15/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 17:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagsstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Links zur lesenswerten Texten aus Zeitungen, Magazinen und Blogs vom 19.06.2011 1. “Sogar die Katzen haben Angst” &#8211; Interview mit einer syrischen Ärztin Der syrische Machthaber Baschar al-Assad lässt weiter Demonstrationen und Aufstände niederschlagen. Die Verletzten können nicht ins Krankenhaus gehen, weil dort bereits die Geheimpolizei auf sie wartet. Eine Ärztin erzählt im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wie Ärzte dennoch unter Lebensgefahr versuchen zu arbeiten 2. Afrikanische Regime attackieren Blogs In Afrika entwickeln viele Regime offenbar ausgeklügelte Strategien Internet und Mobilfunkverbindungen zu blockieren oder zu zensieren. Die BBC berichtet von Plänen wie Oppositionsgruppen und Blogger mundtot gemacht werden sollen &#8211; offenbar haben die Machthaber Angst vor ähnlichen Protesten wie in den nordafrikanischen Staaten. 3. Der Mann hinter Bin Laden In dieser Woche hat die Terrororganisation al-Qaida Aiman al-Sawahiri zum Nachfolger des getöteten Osama bin Laden gemacht. Bislang war Sawahiri der Vize-Chef des Terrornetzwerks. Wer ist der Mann? Der New Yorker hatte vor einigen Jahren ein starkes Portrait. 4.Den Plagiatsjägern auf der Spur Vor ihnen zittern die Doktoren: Die Plagiatsjäger von Guttenplag und Vroniplag prüfen Promotionen auf Plagiate. Spitzenpolitiker wie Guttenberg und Koch-Mehrin haben sie schon zu Fall gebracht. Die Welt hat die beiden wichtigsten Plagiatsjäger getroffen &#8211; und [...]]]></description>
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